Darmassoziierte Beschwerden

 

Was haben: Kopfschmerzen, Depressionen, Leistungsmangel, Gelenkschmerzen, chronische  Erkältung,  Schlaflosigkeit, Hautprobleme, hoher Blutdruck, Übergewicht, Allergien, Heiserkeit, Blasenentzündungen uvm.  mit dem Darm zu tun?

 

 

Kopfschmerzen

werden oft durch eine enterale Autointoxikation verursacht. Autointoxikation oder Selbstvergiftung, entsteht durch giftige Stoffwechselprodukte bestimmter Fäulnis- und Gärungsbakterien. Besonders stark gelangen diese Gifte in unsere Blutbahn bei einer Durchlässigkeitsstörung des Darmes. Sollten die Kopfschmerzen oder Migräne jahrelang therapieresistent weiterbestehen, ist es sinnvoll die Enterotoxine  aus dem Blut zu bestimmen und gleichzeitig eine vernünftige Labordiagnostik der Darmflora durchzuführen. 

 

 

Depressionen

der Hormon Serotonin oder auch Glückshormon genannt (weil dieser entscheidend stimmungsaufhellend wirkt) wird zur 95 % von Darmschleimhautzellen gebildet. Dabei wird aus Aminosäure L-Tryptophan die Aminosäure 5-HTP gebildet die dann zu Serotonin umgewandelt wird. Dazu werden noch ein Paar wichtige Bausteine benötigt, solche wie Zink, Folsäure, B-Vitamine, Niacin usw..Leidet die Darmschleimhaut selbst unter Entzündungen oder zu starken Durchlässigkeit, wird die Aufnahme von diesen wichtigen Bestandteilen der Serotoningewinnung beeinträchtigt.

Dieser Zustand kann auf die Dauer zur einer depressiven Stimmungslage führen und ist mit einem Labortest aus dem Urin leicht nachweisbar.

 

 

Leistungsmangel

um fit zu sein und zu bleiben, benötigen wir eine ganze Reihe an Vitaminen, Spurenelementen, Fettsäuren uvm...

Ein Mangel an diesen wertvollen  Stoffen kann jedem treffen, auch wenn Ernährung ausgewogen ist und man sich um die Vollwertigkeit der Nahrung bemüht. Wenn die Darmschleimhaut entzündet ist oder durch den Durchfall die Darmpassage erhöht ist werden die notwendigen Stoffe nur gering bis gar nicht aufgenommen. Aber auch andere Dysfunktionen können dazu führen z.B. zu schwache Funktion von der Bauchspeicheldrüse oder ein Mangel an der Magensäure.